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Jahrestagung 2013: Die nächste Jahrestagung der BAG "Kinder psychisch erkrankter Eltern" findet am Freitag, 26.4.2013 in Hamburg statt. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich, da die maximale Teilnahmezahl erreicht ist. Das Motto lautet "Back to the roots - ein Netzwerk lebt!" Neben einzelnen Impulsreferaten soll die regionale bzw. inhaltliche Vernetzung vorangebracht werden. Vorbereitet wird die Jahrestagung vom Team um Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe, UKE Hamburg. Die angemeldeten TeilnehmerInnen finden hier die Einladung mit dem aktualisierten Programm.

Am Folgetag, Samstag 27.4.2013, wird ebenfalls ein Treffen von erwachsenen Kindern psychisch kranker Eltern, stattfinden. Einladung ist hier, Infos dazu hier, Anmeldeformular hier .

Die Erwachsenen Kinder psychisch erkrankter Eltern laden auch 2013 zu einem Treffen für Betroffene aus dem Bundesgebiet ein. Es findet statt am Folgetag der Jahrestagung der BAG, am 27.4.2013 ebenfalls in Hamburg. Die vorläufige Einladung ist hier, das Anmeldeformular hier. Kontakt unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .


Jahrestagung 2012: Die Jahrestagung der BAG "Kinder psychisch erkrankter Eltern" fand am 11.5.2012 in Göttingen statt. Organisiert wurde sie von der "AG zur Unterstützung von Familien mit psychisch kranken Elternteilen" in Göttingen. Zum Lesen oder Download hier die Vorträge:

  • Manuela Rösel "Die Borderline-Persönlichkeitsstörung: Hauptmechanismen und Konsequenzen für involvierte Kinder" hier.
  • Dr. Willy Herbold-Schaar "Mögliche Auswirkungen von elterlichen Persönlichkeitsstörungen auf die Entwicklung der Kinder. Das Konzept des invalidierenden Umfelds" hier.
  • Dr. Michael Hipp "Klient-Helfer-Dynamik in der Arbeit mit psychisch kranken Eltern. Bindungsaufbau, Beziehungsfallen, Kontextsicherung" hier.
  • Prof. Dr. Manfred Neuffer "Möglichkeiten von Case Management in der Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern"

Jahrestagung 2011: Im Mittelpunkt der Tagung in Bremen stand das Thema "Kooperation" - was sind die Merkmale, die Vorbedingungen für gelungene Kooperation? Die Organisation hatte Prof. Dr. Sabine Wagenblass von der Fachhochschule Bremen, Studiengang Soziale Arbeit übernommen. Die Einladung hier . Zum Download hier die Beiträge von:

  • Dr. Mike Seckinger, München: "Mythos Kooperation - oder wie aus dem Mythos doch noch Realität werden kann" hier.
  • Heike Haaranen und Brigitte Kreiner, Bremen: "Kokon - Wohngemeinschaft für psychisch kranke Eltern und ihre Kinder!" hier.
  • Dr. Michael Hipp: "Präventive Hilfen für psychisch kranke Eltern und ihre Kinder" hier.
  • Beatrix Karen und Marcel Hellmich, Duisburg: "Netzwerke für Kinder psychisch kranker Eltern" hier.
  • Birgit Gunder, München: "Koordination Münchner Netzwerk" hier.

Jahrestagung 2010: Sie fand am 7. Mai 2010 in Würzburg statt. Das Schwerpunktthema war "Evaluation - Forschungszugänge und Ergebnisse", Einladung / Programm hier. Neben Berichten von aktuellen bundesdeutschen Forschungsprojekten war Raum für die Darstellung neuer Arbeitsansätze  (Ideenbörse) und die Weiterentwicklung der BAG (Mitglieder, Website, ...). Zum Download die Beiträge von:

Treffen EKPKE 2010: Ebenfalls in Würzburg fand am 8. Mai 2010 ein bundesweites Treffen von Erwachsenen Kindern psychisch kranker Eltern statt, ausgerichtet von der Würzburger Selbsthilfegruppe. Info über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

 

Ansprechperson für die BAG ist bis Mai 2013: Dr. Silke Wiegand-Grefe, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Eppendorf (Hamburg), Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .


Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ wird von Einrichtungen, Projekten und Arbeitsgruppen aus der Bundesrepublik Deutschland getragen, die sich in besonderer Weise für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil einsetzen. Dies kann geschehen durch ...

  • die Entwicklung besonderer Unterstützungsangebote für betroffene Kinder, die Eltern und die Personen des psychosozialen Netzwerks,
  • den Aufbau funktionierender Kooperationen zwischen den beteiligten Einrichtungen und Fachkräften, insbesondere aus Jugendhilfe und Psychiatrie
  • oder die fachliche Weiterentwicklung durch Veröffentlichungen, Forschungsstudien, Konzepte usw.

Die Aufgaben und Ziele der Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ sind:

  • Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der betroffenen Kinder und ihre Eltern
  • Bundesweite Vernetzung der Einrichtungen und Projekte
  • Förderung des fachlichen Austausches, gegenseitige Unterstützung
  • Entwicklung regionaler oder themenbezogener Kooperationen
  • Unterstützung von wissenschaftlichen Studien und Veröffentlichungen
  • Lobbyarbeit in Richtung auf politische Entscheidungsprozesse, Kostenträger usw.

Erst um 1995 begann die Fachöffentlichkeit aufmerksam zu werden für die Kinder, die einen psychisch erkrankten Elternteil haben, bei denen also Vater oder Mutter zum Beispiel unter einer Depression, einer schizophrenen Psychose oder einer schweren Persönlichkeitsstörung leiden. Welche Hilfen benötigen Kinder, die nach vielen Studien ein erhöhtes Risiko haben, später im Leben eine gleichartige Erkrankung wie ihre Eltern zu bekommen oder andere psychische Probleme zu entwickeln? Welche Unterstützung brauchen psychisch belastete Eltern, um ihren Kindern eine positive Entwicklung zu ermöglichen? Wegweisend waren in diesen Jahren unter anderem …

  • die Tagung des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch Kranker „Auch Kinder sind Angehörige“ (1996),
  • die Veröffentlichung des Buches von Beate Lisofsky und Fritz Mattejat „… nicht von schlechten Eltern“ (1998)
  • oder der Aufbau von modellhaften Initiativen, wie zum Beispiel die „Auryn-Projekte“ (Freiburg, Frankfurt, Hamburg), das Projekt „KIPKEL“, das „Patenschaftsprojekt PFIFF e.V.“ oder das Netzwerk des Vereins „SeelenNot“ (Hamburg).

Auf Initiative von Sabine Wagenblass vom Institut für Soziale Arbeit, Münster, wurden ab 1998 jährliche Expertentreffen durchgeführt, bei denen sich die Fachkräfte der Projekte über Hilfsangebote und Finanzierungsformen austauschten. 2006 formierte sich aus diesen Treffen die Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“. Wesentlich zu dieser Vernetzung beigetragen hat auch Katja Beeck, etwa mit der von ihr entwickelten Website http://www.netzundboden.de/.